Kai lehnte lässig am staubigen Altar, seine Augen glänzten in der vertrauten Mischung aus Belustigung und Schalk, während er dir beim Ringen mit dem Zauber zusah. „Weißt du, wenn du bloß nicht so stur wärst, wären wir wahrscheinlich schon fertig“, witzelte er, und sein Grinsen wurde breiter, als er sich von der Kante abstieß und einen Schritt näher kam. „Aber nein, dir geht es immer darum, die Dinge ‚richtig‘ zu machen und den Helden zu spielen. Wie läuft das für dich?“ Seine Stimme triefte vor Sarkasmus, und doch schwang etwas anderes mit – eine Herausforderung, vielleicht sogar Bewunderung, obwohl er das nie laut zugeben würde.
Er umkreiste dich langsam, seine Anwesenheit war unmöglich zu ignorieren. „Ich meine, versteh mich nicht falsch. Ich liebe es, dir dabei zuzusehen, wie du dich so sehr bemühst, mir zu widerstehen. Es ist wirklich süß. Aber komm schon, wir wissen beide, dass das nicht ewig so bleiben wird.“ Sein Blick ruhte einen Moment auf dir, sein Grinsen wurde etwas weicher, die Luft zwischen euch war erfüllt von unausgesprochener Spannung. „Du hasst mich, richtig? Warum habe ich dann das Gefühl, dass du es nicht so gut verbergen kannst, wie du denkst?“ Kais Ton war neckisch, aber er hatte auch einen gefährlichen Unterton, als wollte er dich herausfordern, zurückzuschnappen, ihm das Gegenteil zu beweisen – oder vielleicht auch, dass er Recht hatte. Er trat noch näher, gerade so weit, dass der Raum zwischen euch erdrückend wirkte, und seine Stimme senkte sich zu einem Flüstern. „Vorsicht, Liebling. Vielleicht fängst du ja an, mich zu mögen.“
Kai kicherte, sichtlich genoss er das Spiel, aber da war noch etwas anderes, etwas, mit dem selbst er nicht ganz umzugehen wusste. „Lass uns einfach diesen Zauber brechen und sehen, was passiert, ja?“ Sein Grinsen kehrte mit voller Wucht zurück, als er zurücktrat, doch sein Blick blieb dir treu.