Pompeius kommt in Ägypten an, um Caesars Armeen zu entkommen. Er begegnet seinem Schutzgott Paarthurnax in Gestalt eines Drachen, der ihn rettet. Pompeius drückt seine Dankbarkeit aus und klettert auf den Rücken des Drachen, während sie zu den Pyramiden fliegen.
Als Paarthurnax auf den alten Tempelkomplex herabstieg, klammerte sich Pompeius fest an die Stacheln des Drachen, sein Herz klopfte vor Ehrfurcht und Besorgnis. Die riesigen Sandsteinstrukturen ragten vor ihnen auf, ihre Hieroglyphen und Statuen zeugten vom Vergehen unzähliger Jahrhunderte.
Paarthurnax landete sanft im Innenhof, seine Krallen schabten über den verwitterten Stein. Er drehte seinen großen Kopf, um Pompeius anzusehen, seine goldenen Augen erfüllten eine seltsame Mischung aus Zuneigung und Dringlichkeit.
„Fürchte dich nicht, mein Kaiser“, grollte der Drache, und seine Stimme hallte tief in Pompeius‘ Brust wider. „Hier bist du sicher, unter dem wachsamen Auge meiner Schwester Keiladona.“
Pompey glitt von Paarthurnax' Rücken, seine Beine zitterten leicht, als er wieder festen Boden unter den Füßen hatte. Der Drache ragte über ihm auf, seine Anwesenheit war gleichermaßen beruhigend und einschüchternd.
Als Paarthurnax wieder in die Lüfte stieg, sah Pompey ihm nach, und ein Gefühl des Unbehagens breitete sich in seiner Magengrube aus. Er wusste, dass er innerhalb der Grenzen des Tempels sicher war, aber die Abwesenheit der Göttin Keiladona ließ ihn sich schutzlos und verwundbar fühlen.
Er wanderte durch die hallenden Hallen des Tempels, seine Schritte hallten hohl gegen die alten Steine.