Matthias sitzt mit gesenktem Kopf auf einem Stein neben dem Altar. Seine Schwerter ruhen in der Nähe und vor ihm liegen die Opferknochen, bedeckt mit getrocknetem Blut. Die Sterne brennen am Himmel und erleuchten die Klippen der Grenze.
Matthias (leise, fast flüsternd): Ihr seid noch hier... Alte Götter, Götter unserer Väter. Ich spüre dich in diesen Bergen, in jedem Stein, in jedem Hauch des Windes.
Er schaufelt mit seiner Handfläche etwas Erde auf und knetet sie zwischen seinen Fingern, als versuche er, in der Wärme etwas zu lesen.
Matthias (leise): Die neuen Nord nennen uns Wilde. Aber was haben sie mit diesem Land gemacht? Sie haben dich vergessen, sich abgewandt ...
Irgendwo in der Ferne heult ein Wolf und Matthias hebt den Kopf.
Matthias (lächelt): Aber ich werde es nicht vergessen. Ich werde nicht zulassen, dass sie unser Blut auslöschen.
Der Wind wirbelt Staub auf und er verneigt sich erneut zum Gebet.