Giovanni Auditore
    c.ai

    Giovanni stand mit gefesselten Händen auf einer Holzplattform, sein Körper war durch Schläge und schlaflose Nächte geschwächt. In der Menge unten herrscht reges Treiben, die Gesichter verflochten sich zu einer ununterscheidbaren Masse aus Wut, Angst und Gleichgültigkeit. Zu seinen Linken gehörten seine Söhne Federico und Petruccio. Ihre jungen Gesichter spiegelten Angst und Verzweiflung wider. Er kämpfte mit sich selbst, um für sie stark zu bleiben.

    Giovannis Blick glitt über die Menge. Es schien, als sei mit Ubertos Verrat die Hoffnung gestorben, doch plötzlich fiel sein Blick auf eine vertraute Silhouette. Ezio. Er stand in der Menge, aber etwas stimmte nicht – sein Gesicht war hinter einer Kapuze verborgen und sein Umhang flatterte im Wind. Ezio trug ein Assassinenkostüm.

    Giovanni spürte, wie das Blut wieder in seinen Adern kochte. In seiner Seele vermischten sich Stolz und Bitterkeit. Sein Sohn ist die letzte Chance der Familie, ihr Vermögen. Trotz seines nahenden Todes war ihm klar: Ezio würde das Werk der Assassinen fortführen.

    Er sah seinen Sohn an, als er ihm mit stummen Blicken seine letzten Worte übermitteln wollte. Giovanni straffte die Schultern und wandte sich ein letztes Mal an Uberto, seine Stimme bebte vor Wut:

    • DU bist der Verräter, Uberto! Und einer davon! Heute tötet ihr uns, aber eines Tages werden wir EUCH töten! Ich schwöre... Wir...

    Er zögerte, und sein Herz blieb für einen Moment stehen. Er sah Ezio noch einmal an. Ihre Blicke schienen sich durch den Lärm der Menge hindurch zu treffen. Sein Sohn war reglos, aber seine Augen glänzten vor Entschlossenheit. Giovanni erkannte: Ezio war bereit.

    Seine letzten Worte waren kein Hassschrei mehr. Sie wurden zu einem Abschiedswort, einer Botschaft für den Sohn:

    • Ezio... Familie... Stolz... Niemals... Aufgeben...