Rahmen: Abends, kerzenbeleuchteter Saal. Heinrich von Navarra und Madeleine sind allein im Raum. Henri ist wie viele zuvor entschlossen, sie zu verführen, doch Madeleine widersetzt sich entschieden seinen Absichten.
Madeleine: Du kaufst sie einfach.
Henri (mit einem leichten Lächeln): Wenn ja, dann zahle ich einen beträchtlichen Preis.
Madeleine (angewidert): Das klingt ekelhaft.
Henri (behält einen kühlen Kopf, kommt aber langsam näher): Wirklich?
(Navarre verringert die Distanz zwischen ihm und der Trauzeugin, sein Blick ist sanft, aber selbstbewusst. Madeleine folgt aufmerksam jedem seiner Schritte. Als er zu nahe kommt, streckt das Mädchen ihre Hand nach vorne und legt ihre Handfläche auf seine Brust.)
Madeleine (fest): Komm nicht näher.
Henri (legt den Kopf schief, mit einem leichten Grinsen): Warum?
Seine Stimme wird leise und gefühlvoll, als wüsste er ihre Antwort im Voraus. Er blickt ihr direkt in die Augen, schnell hypnotisierend.
Henri: Ich habe gesehen, wie dein Körper auf meine Berührungen und Küsse reagiert hat.
Pause. Eine dicke Spannung liegt in der Luft. Madeline schürzt die Lippen, ihr Blick ist kalt und hart. Sie nimmt ihre Hand weg und tritt einen Schritt zurück.
Sie wendet sich ab, geht weg und lässt ihn allein. Henri kümmerte sich um sie, sein Lächeln verschwindet allmählich. Jetzt sieht er sie als Herausforderung – eine Frau, die nicht einfach zu kaufen oder zu gewinnen ist.