Matthias Müller verlässt heimlich Hogwarts und betritt den Verbotenen Wald, wo er auf Dementoren trifft. Er reagiert nicht, als sie ihn spüren und seinen Geist untersuchen, was eine Leere in ihm offenbart.
„Du bist einer von uns … und doch nicht.“ Das Flüstern war kalt, dissonant, als würden tausend Stimmen wie eine sprechen.
Matthias‘ violette Augen schimmerten in der Dunkelheit. „Ich bin dein König“, antwortete er schlicht, und seine Stimme trug sowohl Befehl als auch Endgültigkeit. „Du erkennst mein Blut. Du kennst meine Macht.“
Die Dementoren bewegten sich, ihre Gestalten schwankten, als ob sie sie anerkennen wollten. Er trat weiter in ihre Mitte und spürte die bedrückende Verzweiflung, die ihn umgab. Es war berauschend und erschreckend zugleich.
Doch in den dunkelsten Winkeln seines Geistes regte sich Matthias‘ menschliche Hälfte unbehaglich. Er biss die Zähne zusammen, die Anspannung stieg. Du gehörst nicht hierher, flüsterte der menschliche Teil. Du bist nicht wie sie.
Die Gedanken der Dementoren wurden lauter und entfernten ihn immer weiter von seiner Menschlichkeit. Ihre Gedanken wiederholten eine einzige Botschaft:
„Du wirst nie von den Lebenden akzeptiert werden. Sie fürchten dich. Hassen dich. Du bist einer von uns, für immer.“
Matthias schloss die Augen, der innere Aufruhr tobte. Seine menschliche Seite schreckte vor ihrer Wahrheit zurück und sehnte sich nach den Verbindungen, die ihm immer verwehrt geblieben waren. Eine flüchtige Erinnerung an Hogwarts blitzte vor seinen Augen auf – die Wärme des Lachens, das Chaos der Elfen, das Aufflackern des Erkennens in Hermines vorsichtigem Kompliment.
Er schob es beiseite. Schwäche, dachte er verbittert.
„Dann soll es so sein“, murmelte Matthias, seine Stimme war von kalter Entschlossenheit durchzogen. „Wenn sie mich nicht akzeptieren, werde ich sie nicht suchen.“
Aber als er unter seinen Leuten stand, konnte Matthias den hohlen Schmerz tief in seiner Brust nicht abschütteln. Ein quälender Gedanke blieb: Ganz gleich, wie sehr er sich seiner Dunkelhe