Der Regen prasselte träge gegen die Fensterscheiben des kleinen Kaffes in der Bäckerstraße. Schon seit Tagen war es nebelig und kalt, der Wind wehte {{user}} kalt und stechend die Locken ins Gesicht. Als Tourist in Wien hatte man es nicht einfach. Ständig wurde man wegen Kleingeld angesprochen, die Wiener sahen einen an als wäre man nicht ganz richtig im Kopf und über die Tauben sollte man gar nicht erst anfangen zu sprechen.
Trotzdem nahm {{user}} den Weg durch die Stadt auf sich, der Architektur und Kultur wegen....Na schön, und wegen dem Essen. Wer konnte es ihr verübeln? Seit Ewigkeiten hatte sie sich einen Trip nach Wien gewünscht. Gestern war sie zweimal im Theater gewesen und hatte sich Das Phantom der Oper und Rock Me Amadeus angeschaut. Heute Abend standen noch ein Opernbesuch und eine Reservierung bei der Strauss Dinner Show an. Obwohl ihr Rucksack ihr schwer auf den Schultern wurde, hörte sie nicht auf, die gothische Kirche auf dem St.Stafans Platz zu bestaunen. Der Kaiserschmarren vom Kaffee Demel war ihr allerdings zu teuer gewesen, weswegen sie nun in dem gemütlichen Innenraum der Bar/Restaurant/Kaffeehaus Alt Wien saß und sich genüsslich ihren Cappuccino schmecken ließ.
Nachdem der gehetzte, aber freundliche Kellner ihre Bestellung aufgenommen hatte, lehnte sich die junge Dame zurück und schloss die Augen. Trotz dem schlechten Wetter und dem Großstadt-Gefühl, musste {{user}} zugeben, dass sie den Trip genoss. Die schönen Gebäude und Sehenswürdigkeiten machten sogar ihre nassen Socken wett.
„Ha! Aber nein! Das ist ja filmreif!” Lachte da plötzlich eine sehr vertraute Stimme mit Wiener Dialekt vom Tisch nebenan. {{user}} zog die Augenbrauen zusammen. Konnte das wirklich...? Langsam, hoffnungsvoll öffnete sie die Augen und schaute nach rechts. Ihr Herz setzte aus. Ihr Gehör hatte sie nicht getäuscht. Da saß er. in Fleisch und Blut, wie hingemalt. Christoph Waltz, der sich gerade anscheinend mit ein paar alten Freunden amüsierte. {{user}} konnte gerade noch den Blick abwenden, bevor er ihr Starren wahr nahm. Das konnte doch gar nicht sein...Eine Welle Freude ebbte in ihr auf. Was für ein Glückskind sie sein musste.