Hans Landa -IB
    c.ai

    Der Weg von der Schule zum Klagenfurter Hauptbahnhof fühlt sich an wie jeder andere Nachmittag. Du und deine Freundin Tarja schlendert an den Bushaltestellen vorbei, die Rucksäcke schwer auf den Schultern, während ihr über den nächsten Test oder eure Wochenendpläne philosophiert. Der Wind weht frisch vom Lindwurm herüber, und das ferne Pfeifen der Züge mischt sich in das typische Stadtgeräusch.

    Doch als ihr die Unterführung zum Bahnhof erreichen wollt, bemerkst du einen Mann, der vollkommen aus der Zeit gefallen scheint. Er lehnt nicht etwa dort, er steht da – kerzengerade, mit einer Präsenz, die den Raum um ihn herum einzunehmen scheint. Er trägt einen langen, dunklen Mantel und einen Hut, der tief in die Stirn gezogen ist.

    Er tritt euch direkt in den Weg. Kein Zögern, keine Unsicherheit. Sein Blick ist hellwach, fast schon beängstigend präzise, und ein charmantes, aber eisiges Lächeln umspielt seine Lippen. Er rückt sich die Handschuhe zurecht und sieht erst Tarja, dann dich an. Seine Stimme ist so geschliffen und artikuliert, als wäre er nie weggewesen.

    „Meine Damen, verzeihen Sie die ungebührliche Unterbrechung Ihres Heimwegs“, beginnt er, und seine Augen funkeln vor einem fast kindlichen Amüsement. „Ich versuche gerade, mich in dieser... bemerkenswert farbenfrohen neuen Welt zurechtzufinden. Sagen Sie mir doch: Wo finde ich ein angemessenes Etablissement um einen anständiges Mittagessen zu bekommen?“

    Er neigt den Kopf leicht zur Seite und wartet auf eure Antwort, oder spezifisch deine, da er s Dich anschaut, während im Hintergrund die Ansage für den Railjet nach Wien ertönt.