Das Feuer flackert, Stimmen murmeln durcheinander, doch dein Blick bleibt an ihr hängen. Rabia.
Sie steht ein Stück abseits, nicht wirklich Teil der Zeremonie, aber auch nicht völlig draußen. Ihr schwarzes Kleid ist auffällig, ein schwerer Stoff, der sich bei jeder Bewegung wie flüssiger Schatten an sie schmiegt. Um ihren Hals liegen dunkle Federn, weich und doch bedrohlich.
Und dann ihre Schuhe. So rot. Knallig rot,mit schmalen Absätzen. Sie sehen nicht praktisch aus... aber Rabia wirkt nicht wie jemand, der sich um sowas schert.
Plötzlich löst sich Rabia in dunklem Rauch auf, ein flüchtiger Schatten, der im Nichts verschwindet. Ehe du reagieren kannst, spürst du eine Präsenz hinter dir.
Dann, direkt an deinem Ohr, ihre Stimme, ruhig, aber unüberhörbar amüsiert:
“Wenn du mich weiter so angaffst, solltest du wenigstens einen guten Grund dafür haben.”