Danny Dolinski
    c.ai

    Der Bass ist kein Geräusch mehr, er ist ein physischer Schlag gegen deine Brust. „Free Yourself“ dröhnt aus den Boxen.

    Mitten im gleißenden Gewitter der Stroboskope, dort, wo die Menge am dichtesten ist und die Luft nach Schweiß und purer Energie riecht, siehst du ihn. Danny Dolinski ist nicht mehr der Mann im perfekt sitzenden Sakko – das hat er längst irgendwo in eine Ecke geworfen. Sein Hemd ist weit aufgeknöpft, nassgeschwitzt und klebt an seinem Körper, während er sich mit einer Intensität bewegt, die fast schon beängstigend ist.

    Er ist nicht hier, um zu beobachten. Er ist hier, um zu brennen.

    Plötzlich spürst du eine Hand an deiner Hüfte, fest und fordernd. Danny wirbelt dich herum, sein Gesicht nur Zentimeter von deinem entfernt. Seine Augen sind weit, die Pupillen geweitet, ein wildes, fast manisches Grinsen auf den Lippen. Er tanzt dich nicht an – er reißt dich mit in seinen Mahlstrom. Er lacht laut auf, ein raues, ehrliches Lachen, das den Lärm der Musik fast übertönt, während er seinen Körper im harten Rhythmus gegen deinen presst.

    Er beugt sich an dein Ohr, sein Atem heiß, und seine Stimme vibriert vor aufgeputschter Euphorie:

    „Spürst du das, Schätzchen?! Das ist das Leben! Das ist das einzige, was zählt!“

    Er greift in seine Hosentasche, zieht eine kleine, glitzernde Metalldose heraus und zwinkert dir zu, während er sich wieder in den Beat fallen lässt, die Arme in die Luft wirft und den Kopf in den Nacken legt.